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Ein Kreis voller Stühle, in der Mitte stehen Blumen – und jeder darf nach Herzenslust berichten, was ihm auf den Nägeln brennt: Die quasselnde Runde erinnert an Gruppentherapie. Doch es geht nicht um Alkoholsucht, Trennungsschmerz oder andere Leiden. Die Teilnehmer reden sich berufliche Angelegenheiten von der Seele. Ob dieses und jenes Projekt optimiert werden kann und mit welchen Innovationen das Unternehmen demnächst glänzen könnte. Die Atmosphäre ist locker, mal wird auch hitzig debattiert – Langeweile kommt nicht auf.

Open Space nennt sich die alternative Unternehmenskultur, die auf steife Konferenzen und ermüdende Referate am Flipchart verzichtet.

Stattdessen kann sich jeder Mitarbeiter einbringen, wann und wie er möchte. Auch Vorgesetzte gibt es bei der sogenannten betrieblichen Selbstorganisation nicht. Die Mitarbeiter verwalten sich quasi selbst.

via Betriebliche Selbstorganisation: Mitarbeiter, die sich selbst führen | Karriere | ZEIT ONLINE.