Permalink

0

Verhinderungsmechanismen

stop photo

Wer den wahren Fortschritt verhindern will, der fordert seine vollständige Kenntlichkeit einschließlich Folgekosten im Hier und Jetzt. Sämtliche Risiken müssen benannt werden. Alles auch nur im Entferntesten Vorstellbare muss erst mal auf den Tisch.

Klar: Damit ist jede Veränderung erledigt. Es gilt aber auch: Wer den wahren Fortschritt verhindern will, der übertreibt maßlos. Alles wird nicht nur gut, sondern großartig. Utopisten, die Übertreiber des Fortschritts, und Dystopisten, die Tiefstapler der Zukunft, sind sich in ihrem extremen Wesen ganz einig. Die einen arbeiten mit optischen Aufhellern, die anderen mit Verdunkelungsmaßnahmen. Beides dient dazu, den wahren Zustand einer Sache zu vernebeln. Sowohl die Utopie als auch die Dystopie liegen daneben.

Quelle: Machen wir Fortschritte? | Brandeins

Permalink

0

Veränderungsbewältigungsstrategien

Ein Wort wie in dieser Überschrift ließe das Herz eines jeden Scrabble-Spielers höher schlagen.
Begriffe wie ‚Arbeit der Zukunft‘ oder ‚Digitalisierung‘ lassen auch Herzen höher schlagen – weil sie in vielerlei Hinsicht als Stressoren wirken:

Für Führungskräfte ergeben sich durch die Digitalisierung viele neue Herausforderungen. Auf der einen Seite muss je nach Funktion der jeweilige Bereich erneuert werden – sei es in Bezug auf Geschäftsmodelle, Prozesse oder die Art der Arbeit. Der Übergang zur Digitalisierung und neuen Arbeitsansätzen ist immer eine Transformation und sollte daher entsprechend begleitet werden. Hilfreich ist hier Vorleben, Kommunikation, Einbindung, Transparenz, Schnittstellenmanagement, Moderation & Coaching sowie Führung je nach Situation & Kontext mit Ansprache von Emotion und Kognition.

Quelle: Arbeiten und Lernen in der Zukunft

Permalink

0

Zusammenarbeit photo

 

Der Sinn der Zusammenarbeit ist es, ein Kundenproblem zu lösen, das man allein nicht lösen kann. Als Folge davon wird das Unternehmen überleben. Als Folge, nicht als Selbstzweck! Umsatz und Profit sind bloß Indikatoren dafür, dass man die Lebensqualität anderer erhöht hat und deshalb weitermachen darf. Das ist die Bedingung, der Rahmen. Innerhalb dessen kann jeder Mitarbeiter seinen eigenen Sinn in der Arbeit finden. Der muss ihm nicht erklärt oder vorgegeben werden.

Quelle: Wir sind alle Marionetten des Managerschnickschnacks | Welt

Permalink

0

thyssenkrupp photo

Foto: F. Montino

 

Veränderung muss nachvollziehbar sein. Wir müssen deshalb auf eine verständliche Kommunikation achten. Ein Mitarbeiter denkt nicht in Kennzahlen wie Konzern-Ebit und Free Cashflow. Er will vielmehr verstehen, warum er sein Verhalten oder seine Prozesse verändern soll. Darum müssen wir Inhalte regelmäßig auf den Arbeitsalltag der Mitarbeiter beziehen. Richtig kommunizieren heißt, eindeutige Aussagen treffen, Feedback einfordern und aushalten und ab und an den eigenen Sendemodus abschalten. Es geht nicht um einen selbst, sondern um die Zuhörer. Für viele Führungskräfte ist das nicht einfach. Denn je weiter sie nach oben kommen, desto mehr müssen sie in den Sendemodus schalten.

Quelle: Wandel zu verordnen funktioniert nicht | Harvard Business Manager

Permalink

0

 

Im Großen und Ganzen berührt die Vierte Industrielle Revolution hauptsächlich vier Aspekte: die Erwartungen der Kunden, den Ausbau von Produkten, die gemeinschaftliche Innovation und die Organisation. Ob aus der Sicht von Konsumenten oder Unternehmen – der Verbraucher rückt mehr und mehr ins Zentrum der Ökonomie, Dreh- und Angelpunkt ist die Art, wie Kunden bedient werden. Physische Produkte und Dienstleistungen können nun dank digitaler Fähigkeiten ausgebaut werden, was wertsteigernd wirkt. Neue Technologien machen Gegenstände widerstandsfähiger und verlängern ihre Lebensdauer, während Daten sowie Analyseinstrumente deren Wartung revolutionieren. Eine Welt voller Kundenerwartungen, datenbasierter Dienste und Leistungen durch exakte Analyse erfordert neue Formen der Zusammenarbeit, insbesondere angesichts der Schnelligkeit, mit der sich der Wandel und der Umbruch vollziehen. Und das Aufkommen von Plattformen und sonstigen neuen Geschäftsmodellen bedeutet letztendlich, dass Talent, Kultur und Organisationsformen neu überdacht werden müssen.

Quelle: Die vierte industrielle Revolution | Handelsblatt

Permalink

0

Experten sind sich einig: Mehr als acht Leute sollten nicht in einem Team arbeiten, damit sich nicht einer auf der Arbeit der anderen ausruhen kann. Denn je kleiner die Gruppe, desto eher fallen Faulenzer auf. Die Entwicklerteams bei Google umfassen aus diesem Grund je nur drei Mitglieder. So lässt sich die Arbeit nicht heimlich auf andere Kollegen abwälzen. Außerdem sind Abstimmungsprozesse in kleinere Gruppen deutlich schneller.

Quelle: Teamarbeit: Teamgröße beeinflusst den Arbeitserfolg