Ja – aber…

30 Days of gratitude- day 4

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Wenn man Crowdsourcing-Plattformen einrichtet, um Kunden um Ideen für neue oder bessere Produkte zu bitten, kann natürlich jeder Konkurrent die öffentlichen Vorschläge einsehen. Er sieht aber nicht, wie das Unternehmen die Informationen be- und auswertet, welche Auswahlprozesse es entworfen hat, um die Vorschläge zu verarbeiten, und welche Ideen später realisiert werden.

Quelle: Interview mit Heike Simmet | computerwoche.de.

Wer ist innovativ?

Die Antwort auf diese Frage kann im Allgemeinen oft erst nach vielen Jahren gemeinsamer Arbeit innerhalb eines Unternehmens von denjenigen beantwortet werden, die gut vernetzt sind und über ein fundiertes Urteilsvermögen verfügen.

Dieser retrospektive Ansatz hilft denjenigen, insbesondere in ihren Funktionen wie Geschäfts(feld)leiter, Projektmanager oder Personalverantwortlicher, die sich um die zukünftige Ausrichtung, einschließlich geeigneter Nachwuchskräfte für ihr Unternehmen, Gedanken machen, oft nicht weiter.

Interessanter ist folglich die Frage, welche Persönlichkeitsmerkmale diejenigen haben. Damit fänden Sie leichter auch die Potenzialträger, die als künftige Antwort auf diese Fragestellung gelten könnten.
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Ist das ’stille Kämmerlein‘ noch zeitgemäß?

Viele Unternehmensverantwortliche haben bei der Beurteilung und Steuerung ihrer Innovationsprozesse noch das Bild des tüftelnden Ingenieurs und einiger auserwählter Mitarbeiter vor Augen. Prototypenentwicklung ist geheim – und die Furcht vor Kontrollverlust und Spionage ist allgegenwärtig, wenn auch nicht immer offen kommuniziert.

Gleichzeitig gilt es

  • verkürzten Produktlebenszyklen,
  • sich schnell ändernden Konsumpräferenzen,
  • globalem Wettbewerbsdruck sowie dem
  • digitalen Strukturwandel

wirksam zu begegnen. Eine Quadratur des Kreises?

Nicht unbedingt, meinen die Experten von DBResearch. In ihrer neuen Veröffentlichung plädieren sie für eine Öffnung betrieblicher Innovationsstrukturen. „Ist das ’stille Kämmerlein‘ noch zeitgemäß?“ weiterlesen

Vom rechten Maß

Ständig neue Produkte und Dienstleistungen zu erfinden ist nicht immer die richtige Strategie. Eine exklusive Untersuchung zeigt, dass sich in Unternehmen je nach Markt- und Technologieumfeld vier unterschiedliche Innovationskonzepte durchgesetzt haben – mit ganz eigenen Stärken und Schwächen. […] Unseren Untersuchungen zufolge treten Unternehmen in einem turbulenten Marktumfeld vor allem als „ganzheitliche“ und „strategische Innovatoren“ auf. Möglicherweise sind Unternehmen, die sich in dieser Situation anders orientieren, nicht lange überlebensfähig. In einem eher ruhigen Umfeld haben wir dagegen vor allem Innovationstypen gefunden, die wir „kundenorientierte Innovatoren“ und „intern orientierte Bewahrer“ genannt haben (Quelle: Harvard Business Manager 7.2009) „Vom rechten Maß“ weiterlesen