„Innovation ist ein sozialer Prozess“

…meint Ulrich Klotz, der seit 1987 beim Vorstand der IG Metall mit den Schwerpunkten Forschungspolitik, Informationsgesellschaft und Zukunft der Arbeit beschäftigt ist.

Laden Sie sich doch einmal seinen lesenswerten Beitrag, auf den ich durch einen Bekannten aufmerksam geworden bin:

„Vom Taylorismus zur ‚Open Innovation‘. Innovation als sozialer Prozess“

Original-Quellenangabe:

„Kleine und mittelgroße Unternehmen im globalen Innovationswettbewerb“, Roland Abel, Hans H. Bass, Robert Ernst-Siebert (Hrsg.), Hampp Verlag 2006.

Bereits Anfang 2000 hatte er in einem Interview mit der Computerwoche Hierarchien als die wahren Ideenkiller ausgemacht. Sein Credo, dass Sie bei Innovationsprojekten stets berücksichtigen sollten:

Neues Wissen und Ideen gefährden fast immer die bestehenden Machtverhältnisse.

Aufgelesen – und für originell befunden!

Die Schöpfung:

Finsternis lag über der Abteilung
Forschung und Entwicklung.
Da sprach der Kreative: Es werde Licht.
Und es ward Licht.
Der Kreative sah, dass das Licht gut war.
Dann aber sprach der Controller:
Es ist nicht gut, denn das Licht verbraucht Strom.
Und das Produktportfolio blieb dunkel,
wüst und leer.Sieben Tage später fand das nächste Meeting statt.

(Quelle: Brandeins, 05/07, Schwerpunktthema: Ideenwirtschaft)

Lust auf mehr

Über den Zusammenhang von Innovations- und Wissensmanagement berichten drei Autoren in Ihrem Berichtsband zur Berliner Open Innovation-Konferenz – einfach und überzeugend:

Gemeinsam ist allen Autoren die Überzeugung, dass es in einer freien und offenen Gesellschaft unerlässlich ist:
■ offen für das Wissen anderer zu sein, z.B. Unternehmen und Wissenschaft in die Lage zu versetzen, nicht nur das eigene, intern vorhandene Wissen, sondern auch externe Wissensressourcen besser zu nutzen. Nicht umsonst gehören Innovation und Wissensmanagement zusammen. […]
(Quelle: *Die wunderbare Wissensvermehrung – Wie Open Innovation unsere Welt revolutioniert*, Drossou, Krempl, Poltermann, Heise Verlag, 2006; ISBN 3-936931-38-0)

Ideen – wie finde ich gute Ansätze?

Bei den Vorbereitungen zu diesem Projekt war u. a. die Frage zu beantworten, was schon alles verfügbar ist, um für nützlichen und wertvollen Content zu sorgen.

Neben verschiedenen Gedächtnisinhalten war die Archivierungsfunktion des Brandeins-Webauftritts hilfreich. Es gab nämlich bereits in der Pionierzeit von Brandeins ein Heft mit dem Schwerpunktthema Ideen – und genau darin findet sich ein Artikel, der aus der (Unternhemens-)Praxis berichtet und dazu die Erfahrungen einiger Spezialisten bündelt.

Der Prozess der Ideenfindung verläuft demzufolge immer ähnlich.

Gut zu wissen. Gut zu nutzen.

Gut für uns. Gut für Sie.