Nachahmerprodukte

Frust photo

Von Rudi Carrell soll die Aussage stammen, dass man eine gute Idee daran erkennen könne, dass sie geklaut werde.

So gesehen hatten zwei Gründer, über die das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus gestern berichtete, wohl wirklich gute Ideen – mit denen sie in eine nicht unübliche Falle getappt sind: Ideenklau.

Während der Entwicklungsphase suchte das kleine Start-up von Negin Pakravesh einen Kooperationspartner und stellte ihre Produktidee dem Geschäftsführer und der Marketingleiterin von Zentis vor. Das Start-up stellte Zentis auch Produktmuster zur Verkostung zur Verfügung. Doch Zentis lehnte ab, produzierte dann aber selbst mit seiner Tochterfirma Allfrucht im Auftrag von Rewe „Oh my Smooth“.

Ähnlich erging es den innovativen Gründern der Hamburger Lemonaid Beverages GmbH mit deren Produkt ChariTea:

Das ärgert Charitea-Gründer Paul Bethke: „Mit der Firma Dietz hatten wir damals Gespräche geführt, weil wir dort abfüllen wollten, da gab es Austausch von allen möglichen Informationen, daraus ist dann nichts geworden. Dann wurde es plötzlich still und mit einem Mal kam Dietz mit einem Produkt raus, das die gleiche Flasche hatte, auch einen direkten Keramikdruck auf der Flasche, fast identische Rezepturen. Diese Nachahmung ist schon ein ziemlicher Schlag ins Gesicht.“

zitiert aus Quelle: Der harte Kampf um Marktanteile | Plusminus

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich bin kein Roboter! *