Mitarbeiterwechsel – Variante I

Veränderungen in Ihren Teams sind normal: Kolleginnen wechseln in den Mutterschutz, andere ziehen aus familiären Gründen um, oder ältere Mitarbeiter gehen in den Ruhestand – Sie kennen solche Situationen.

Insbesondere das Ausscheiden eines guten und wichtigen Kollegen bedeutet auch stets ein Risiko. So können Kunden verloren gehen, weil sie sich durch den Nachfolger nicht mehr ausreichend betreut fühlen, oder, oder….

Auch hier gilt: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!

Wichtig ist, bei vorhersehbarem Wechsel – insbesondere in wissensintensiven Bereichen – eine ausreichende Übergangsphase einzuplanen. Dazu gehören neben den Zeiträumen, die Sie für die Auswahl einer Ersatzperson benötigen, auch Einarbeitungsphasen des scheidenden und des neu einzuarbeitenden Mitarbeiters, um insbesondere ein Hineinwachsen in etwaige Besonderheiten spezieller Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen zu ermöglichen. Weiterlesen

Geänderter Kontext => neues Wissen

Bekannte Inhalte in einen neuen (Sinn-)Zusammenhang zu stellen, ist eine Möglichkeit, um den eigenen Horizont zu erweitern. Wie das funktioniert?

Nehmen wir ein Beispiel aus dem Magazin “Wirtschaftsland” (Ausgabe Juli 06, Seite 32; Interview mit dem Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein, Herrn Ingo Fuchs):

Interviewer:
“Sie lernen ja zwangsläufig viele Unternehmer kennen. Gibt es Fehler, die immer wieder gemacht werden?”

Ingo Fuchs:
“Viele wollen alles alleine können und vergessen, an bestimmten Stellen externe Kompetenzen zu nutzen. Jedes große Unternehmen hat zahlreiche Experten in unterschiedlichen Abteilungen. Nur im Kleinunternehmen soll einer alles wissen, alles können und alles machen. Und das geht einfach nicht.”
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Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit

…lautet die Überschrift im aktuellen Geschäftsbericht 2005 eines großen deutschen Automobilkonzerns – und im weiteren Text können wir dann lesen:

Der komplexe Entwicklungsprozess neuer Fahrzeuge und Komponenten geht mit Risiken aus zeitlichen Verzögerungen, kurzfristigen Änderungen am Produkt sowie aus Know-how-Verlust durch Integration konzernfremder Dienstleister in den Entwicklungsprozess einher.

  • In den Entwicklungsprozess integriertes Know how wird als Verlustrisiko angesehen?
    Na klar – aber welche Bedeutung nehmen in diesem Zusammenhang die Dienstleister ein? Ist nicht jeder “normale” Arbeitnehmer auch ein Dienstleister für das Unternehmen?
  • Ist gemeint, dass Wissen nur dann “risikofrei oder risikominimiert” für das Unternehmen ist, wenn es in konzerninterne Strukturen und Organisationshierarchien eingebunden ist?
  • Wie unterscheidet sich dieses Verlustrisiko von den üblichen Ausfallrisiken wichtiger Know-how-Träger (z. B. Kündigung, Tod oder sonstiges)?

Wer kann diese Aussage zufriedenstellend erklären? Kommentare und Antworten sind erwünscht…

Die Herausforderung "Informationsbeschaffung"

  • Sie haben häufiger Aufgaben zu erledigen, die für Sie neu sind?
  • Sie benötigen oft aktuelle Informationen als Arbeits- und Entscheidungsgrundlage?
  • Sie tragen vieles zusammen und gewinnen dabei neue Einsichten und Erkenntnisse?

Sehr gut – so produzieren Sie allmählich neues Wissen, das Sie dann zielgerichtet nutzen können!

Aber wie finden Sie in angemessener Zeit die richtigen Informationen und/oder die Personen, die als Experten auf dem betreffenden Fachgebiet gelten?

Einfaches “Drauflos-Googlen” im Internet könnte ein Anfang sein, denn Google bietet viiiiiiele Informationen – bestimmt auch zu dem Thema, das Sie interessiert.

Beim Suchbegriff “Wissensmanagement” sah das Ergebnis gerade so aus:

3.450.000 Seiten auf Deutsch für wissensmanagement gefunden“. Weiterlesen