Mitarbeiterwechsel – Variante I

Veränderungen in Ihren Teams sind normal: Kolleginnen wechseln in den Mutterschutz, andere ziehen aus familiären Gründen um, oder ältere Mitarbeiter gehen in den Ruhestand – Sie kennen solche Situationen.

Insbesondere das Ausscheiden eines guten und wichtigen Kollegen bedeutet auch stets ein Risiko. So können Kunden verloren gehen, weil sie sich durch den Nachfolger nicht mehr ausreichend betreut fühlen, oder, oder….

Auch hier gilt: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!

Wichtig ist, bei vorhersehbarem Wechsel – insbesondere in wissensintensiven Bereichen – eine ausreichende Übergangsphase einzuplanen. Dazu gehören neben den Zeiträumen, die Sie für die Auswahl einer Ersatzperson benötigen, auch Einarbeitungsphasen des scheidenden und des neu einzuarbeitenden Mitarbeiters, um insbesondere ein Hineinwachsen in etwaige Besonderheiten spezieller Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen zu ermöglichen.

Der konkrete Tipp für die Praxis:

Überlegen Sie in welchen Geschäftsprozessen besonderes Know how erforderlich ist. Welchen Stellenwert hat ein Wechsel eines Ihrer Leistungsträger für Ihr Unternehmen? Die Erstellung und Pflege von Kompetenzprofilen hilft hier, schnell den geeigneten Überblick zu erhalten. Die Staffelung von Kündigungsfristen tut ein Übriges – und nach und nach werden Sie den wichtigen „Produktionsfaktor Wissen“ zielgerichteter in den Mittelpunkt Ihres Denkens und Handelns stellen.

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