Katalysatorfunktion

„Covid-19 macht es möglich: Alle 37 Universitätskliniken in Deutschland haben sich zusammengeschlossen, um ihr Wissen über diese Pandemie zu bündeln. Knapp acht Wochen lang wurden Datensätze, Behandlungsmethoden und Studienideen ausgetauscht, nun liegen erste Ergebnisse vor.“ (Quelle: ZDF)

Not macht erfinderisch, weiß der Volksmund schon lange zu berichten – gleichzeitig ist es für Wissensmanager eine Binsenweisheit, dass es gerade die besonderen Herausforderungen abseits des Tagesgeschäfts sind, die uns veranlassen, gemeinsam neues Wissen zu erarbeiten und sich so neuen Themen zu stellen.

Die Coronakrise ist so eine Gelegenheit, sich zu (re-)organisieren und Methoden auszuprobieren, die unter normalen Umständen oft als chancenlos oder unbedeutend ignoriert werden.

Wird diese Krise – ähnlich wie Remote Work im HomeOffice – auch wesentliche Grundüberzeugungen des Wissensmanagements neu beflügeln und Vorurteile abbauen können?

Unternehmensgehirn(e)

Quelle: Telefonica-Blog

Jeder kann fragen, antworten und bewerten, so einfach ist das Wirkprinzip des digitalen Gehirns bei Telefonica beschrieben.

Es ist toll zu sehen, dass die Fragen durch die Mitarbeiter schnell beantwortet werden“[…]. „Bei der Hälfte aller Fragen erreichen wir sogar einen Spitzenwert von weniger als zwei Stunden.

Heinz Korten, Head of Internal Communications | Telefonica

…und noch ein Schlagwort!

Woran liegt es, dass viele wichtige Themen rund um das Personalmanagement in Unternehmen so lange brauchen, um den Weg von der Theorie in die Praxis zu finden?
Die möglichen Antworten darauf sind sicherlich so vielschichtig, wie die jeweiligen Unternehmen individuell sind.
Also lassen wir das mit dem Versuch universell gültiger Antworten auf komplexe organisatorische Herausforderungen. Jegliche Version wäre sicherlich zu kurz gedacht – so wie andererseits jedem Klischee auch eine Portion Wahrheit zugrunde liegt.

Das ganzheitlich orientierte Wissensmanagement – sofern es denn ernsthaft betrieben wird – kennt eine Unterkategorie namens „Talentmanagement„.

„Auch das noch,“ mag mancher Leser jetzt möglicherweise denken, „nun spielen Sie wieder Bullshit-Bingo und ersetzen einen abgenudelten Hypebegriff durch einen anderen.“

Ja und nein! Weiterlesen