Return on (non-)investment

Kaum eine Berufsgruppe ist zurzeit so gefragt wie Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler. Im Sommer dieses Jahres etwa gab es rund 143.700 offene Stellen mehr als arbeitslos gemeldete Fachkräfte. Die deutsche Volkswirtschaft erlitt durch derartige Engpässe binnen eines Jahres einen Wertschöpfungsverlust von 28,5 Milliarden Euro. Gegenmaßnahmen würden den Staat zwar erst einmal einiges Kosten [sic], doch sie würden sich später auszahlen. So hätte allein im Jahr 2020 der Staat dank Steuern und Abgaben der Neuakademiker 1,3 Milliarden Euro mehr zur Verfügung.
(Quelle: Oktober-Newsletter, Unternehmensverband Unterelbe-Westküste)

Damit haben wir einmal mehr harte Zahlen, Daten und Fakten, die den volkswirtschaftlichen (Nicht-)Output unterstreichen. Wir könnten also mehr erwirtschaften, wenn zuvor mehr – oder anders – investiert worden wäre. Diese schlichte Erkenntnis ließe sich auch auf die betriebswirtschaftliche – und sogar auf die persönliche – Ebene herunterbrechen.  Weiterlesen

Fachkräftemangel bei Mittelständlern

Über den Fachkräftemangel in verschiedensten Ausprägungen konnten Sie an dieser Stelle schon häufiger lesen.

Auch ist weitgehend bekannt, dass klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) häufig keine adäquate Personalentwicklung betreiben. Zu welchen Herausforderungen das im Einzelnen führt, war Gegenstand von Untersuchungen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn. Weiterlesen

Neue Daten – und was Sie daraus machen können!

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat die Studie “Wertschöpfungsverluste durch nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland” vorgestellt.
Eine Erkenntnis daraus ist, dass sich die Hinweise für einen Mangel an technischen Qualifikationen in Deutschland verdichten.
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Wenn Wissensträger fehlen

Vor Mitgliedern des Unternehmensverbands Unterelbe-Westküste e.V. hielt der leitende Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Prof. Dr. Michael Hüther, gestern einen bemerkenswerten Vortrag.

In seinen Ausführungen zu Chancen und Risiken in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation nannte er unter anderem interessante Zahlen zur volkswirtschaftlichen Wissensbewertung im Teilgebiet Ingenieurswesen.
Nach einer aktuellen Studie des Instituts fehlt hierzulande ein gesamter Ausbildungsjahrgang an qualifizierten Ingenieuren, das sind etwa 49.000 Absolventen – und die aktuellen Studentenzahlen versprechen kaum Besserung.

Was das für den Wirtschaftsstandort bedeutet?

Insgesamt hat die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2006 infolge des Ingenieurmangels einen Wertschöpfungsverlust in Höhe von mindestens 3,48 Milliarden Euro zu verzeichnen. Er verteilt sich dabei in etwa zu gleichen Teilen auf die ingenieurnahen Industrie- und die wissensintensiven Dienstleistungsbranchen
(Auszug aus der Studie vom Mai 2007).

Welche Auswirkungen der sich auch in anderen Branchen verschärfende Fachkräftemangel auf Ihr Unternehmen haben könnte, bearbeiten Sie besser schon jetzt mit geeigneten Aus- und Weiterbildungskonzepten.

  • Ist diese Meldung für Sie Anlass genug, sich über die Einsetzung eines Wissensmanagers Gedanken zu machen?
  • Nehmen Sie den “Produktionsfaktor Wissen” in Ihre persönlichen Überlegungen zur strategischen Unternehmensausrichtung auf?

Lassen Sie´s uns wissen…