Katalysatorfunktion

„Covid-19 macht es möglich: Alle 37 Universitätskliniken in Deutschland haben sich zusammengeschlossen, um ihr Wissen über diese Pandemie zu bündeln. Knapp acht Wochen lang wurden Datensätze, Behandlungsmethoden und Studienideen ausgetauscht, nun liegen erste Ergebnisse vor.“ (Quelle: ZDF)

Not macht erfinderisch, weiß der Volksmund schon lange zu berichten – gleichzeitig ist es für Wissensmanager eine Binsenweisheit, dass es gerade die besonderen Herausforderungen abseits des Tagesgeschäfts sind, die uns veranlassen, gemeinsam neues Wissen zu erarbeiten und sich so neuen Themen zu stellen.

Die Coronakrise ist so eine Gelegenheit, sich zu (re-)organisieren und Methoden auszuprobieren, die unter normalen Umständen oft als chancenlos oder unbedeutend ignoriert werden.

Wird diese Krise – ähnlich wie Remote Work im HomeOffice – auch wesentliche Grundüberzeugungen des Wissensmanagements neu beflügeln und Vorurteile abbauen können?

Expertenmeinung

Man muss als Lernender mit einem Problem konfrontiert sein, dass  (sic) einen wirklich bewegt – und dann die Erfahrung machen, dass es sich lösen lässt. Lernen in diesem Sinne ist ein selbstorganisierter Aneignungsprozess. Man bekommt Wissen nicht eingetrichtert, sondern baut es selbst auf.

(John Erpenbeck)

Quelle: Brandeins

Hör zu!

 

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In der Januar-Ausgabe von Managerseminare ging es schwerpunktmäßig um Working out loud, eine Methodik zur Wissensteilung, die helfen soll, jahrzehntealte Verhaltensmuster in Unternehmen aufzubrechen.

Der Leitartikel steht als Podcast (Dauer: 17 Minuten) frei zur Verfügung und ist hier abrufbar.

Fehleinschätzung

Zitat

Oft übertrumpfen ältere Menschen Jüngere sogar, weil sie neue Informationen leichter in ihr größeres Vorwissen einordnen können. Auch die verbalen Fähigkeiten steigen konstant an und bleiben bis ins hohe Alter stabil: Die Sprachgewandtheit Älterer ist eindeutig höher.
Grundsätzlich gilt: Je breiter, umfassender und komplizierter die Herausforderungen sind, desto kleiner sind die Unterschiede zwischen Älteren und Jüngeren.

Quelle: „Alter spielt beim Lernen keine Rolle“ | Zeit