Ist der Veränderungsdruck gewachsen?

“Wo man weniger weiß, argwöhnt man am meisten.”

(Niccolò Machiavelli)

Für 81% der Mittelständler kommt Web 2.0 aus heutiger Sicht jedoch noch nicht in Frage. Die Gründe für diesen auf den ersten Blick recht hohen Grad der Abneigung sind vermutlich in der Unsicherheit mit den Instrumenten und damit vermuteten Gefahren der neuen Formen der Interaktion zu suchen.
(Quelle: IBM-/Impulse-Studie IT und E-Business im Mittelstand 2008)

So lautete eine wesentliche Aussage der im Sommer 2008 vorgestellten Studie, die sich den Technologie-Aktivitäten des Mittelstands widmete. Jetzt – ein gutes halbes Jahr später – dürfte sich die zitierte Unsicherheit angesichts der allgemeinen Wirtschaftssituation wohl kaum gemindert haben. Weiterlesen

Web 2.0 – jetzt auch empirisch untersucht

Soziale Online-Netzwerke sind für kleine und mittlere Unternehmen derzeit im Hinblick auf Geschäftsanbahnung nur bedingt interessant. Sie eignen sich eventuell für die Suche nach neuen Mitarbeitern, da viele Berufstätige hier ein Profil pflegen. Für Unternehmen mit publikumsstarken Marken kann der Aufbau eigener Netzwerke sinnvoll sein, in denen sich loyale Kunden unterhalten und gegenseitig unterstützen.

So lautet das Fazit der Autoren des Schwerpunktartikels Wikis, Weblogs, Netzwerke – beobachten, reagieren, mitmachen in der Oktober-Ausgabe der Offenbacher Wirtschaft (S. 8 ff.).

Prof. Dr. Paul Alpar, Philipps-Universität Marburg, und Dr. Steffen Blaschke, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, haben in ihrer Untersuchung  zu Web 2.0-Technologien in Unternehmen eine Reihe bemerkenswerter Meinungen und Möglichkeiten zusammengestellt. – Lesenswert!

Wer es gern noch detaillierter wissen möchte, wer was wie (nicht) nutzt, kann sich die gesamte Studie für EUR 49,90 bestellen.

Ein Prinzip setzt sich (erneut?) durch

Bei der Gründung von Wikipedia haben viele vermutet, da ein solches Projekt zur Nutzung kollektiven Wissens aus verschiedendsten Gründen zum Scheitern verurteilt sein muss. Mittlerweile sind die Skeptiker eines Besseren belehrt worden, und zur Schwarmintelligenz sowie der Weisheit der Vielen konnten Sie an dieser Stelle schon häufiger lesen. Weiterlesen

Schwarmintelligenz bedroht Anlageberater

Jetzt macht nicht nur die Finanzmarktkrise den Banken und deren Mitarbeitern zu schaffen, sondern auch noch ein neues StartUp-Unternehmen, hinter dem der Autovermieter Erich Sixt steht: Stockflock – ein Anlegerportal, das sich das Prinzip der Schwarmintelligenz zunutze macht.

In einem Handelsblatt-Artikel erfahren Sie mehr über die Hintergründe und die Geschichte der Gründung. An dieser Stelle soll ein Sixt-Zitat reichen:

“Wenn es aber Privatanleger gibt, die bessere Tipps haben als mancher professionelle Finanzberater, dann sollte man dieses Wissen doch allen zugute kommen lassen”.

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