Virtuelle Konferenz-Nachbereitung

Permanentes Hinzulernen ist für jeden, ob nun Experte oder Führungskraft, eine (tägliche) Aufgabe, die vorgelebt werden will – und dass das gelegentlich mit anderen Anforderungen kollidiert, wissen nicht nur Wissensmanager. Sollten Sie also am 30. und 31. Oktober mit anderen Aufgaben betraut gewesen sein, macht das (fast) nichts – es gibt ja das Internet. Hier können Sie Verpasstes kosteneffizient nachholen.

Mit rund 200 Teilnehmern und 70 wissenschaftlichen Vorträgen bzw. Keynote-Statements war das erste Forum der deutschen Mittelstandsforschung zum Thema „Der Mittelstand in der wissensbasierten Gesellschaft“ ein voller Erfolg. Fast alle Fachvorträge sind auf der Internetseite des Forums verfügbar.

So berichtet der Newsletter des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in seiner aktuellen Ausgabe über den Kongress, der bereits Ende Oktober in Frankfurt/Main stattfand. Weiterlesen

"Gender Mainstreaming 2.0"?

In der vergangenen Woche ist eine neue Allensbach-StudieACTA 2008“ vorgestellt worden. Sie befasst sich mit dem deutschen Internetnutzungsverhalten. Hierzu sind 10.000 repräsentative Studienteilnehmer zu verschiedensten Themengebieten des Mediums befragt worden.

Verständlich ist, dass dabei ein entsprechend breiter Querschnitt an interessanten Erkenntnissen für verschiedenste Nutzerkreise gewonnen werden konnte. So macht sich der SPIEGEL in seiner Analyse beispielsweise Gedanken über die Auswirkungen auf die klassischen Medien. Weiterlesen

Über Grenzen hinweg denken – und dabei lernen!

In Österreich hat kürzlich die Konferenz

„10 Jahre Wissensbilanz in Österreich: Erfahrungen, Wirkungen und Perspektiven“

stattgefunden.

Während hierzulande die Wissensbilanzierung noch weitgehend ein Schattendasein fristet, bietet sich jetzt die Gelegenheit, Einblicke in die dortigen Diskussionen zu nehmen. Die veröffentlichten Tagungsunterlagen bieten Gelegenheit, eigene Ansätze – oder Versäumnisse – mit denen unserer Nachbarn abzugleichen.

Geistiges Sommerloch?

Sommerpausen, Urlaub und Ferien sollen einiger Experten zufolge unmittelbare Auswirkungen auf unsere geistige Leistungsfähigkeit – bis hin zum IQ-Rückgang – haben.

Die Zeitungen sind in diesen Tagen auch weniger gehaltvoll als sonst, und daher bieten sich für all diejenigen, die vorbeugend weiterdenken wollen, einige Fragestellungen an, für die sonst im Tagesgeschäft meist die erforderliche Zeit fehlt:

  1. Was eigentlich ist Wissen und wie unterscheidet es sich von Information?
  2. Wozu betreibt man persönliches Wissensmanagement und was erwartet man sich davon?
  3. Wie sieht das praktisch aus, wenn ich mein Wissen persönlich manage?
  4. Welche Modellvorstellung steckt hinter dem Beispiel und wie lässt sich die auf andere Kontexte übertragen?
  5. Wer braucht persönliches Wissensmanagement und was ist der individuelle Nutzen?

Na haben Sie Lust bekommen, in Ihrer freien Zeit solche Denksportübungen zu absolvieren?

Falls nicht, nutzen Sie einen kleinen Teil Ihrer kostbaren Freizeit gern dafür, den Vortrag von Gabi Reinmann an der AutoUni in Ingolstadt wenigstens zu lesen. – Es lohnt sich, denn er belegt gleichermaßen, dass derartige Fragestellungen offenbar geeignet sind, Marketing für Autos des Volkswagen-Konzerns zu machen.

…womit wieder ein Zusatznutzen von Wissensmanagement deutlich geworden ist, oder?