Wie wirkt sich Ihr Umfeld aus?

Nach neuesten Ergebnissen der Lernforschung funktionieren Sinnesorgane und Wissensaufnahme nur in einem lustvollen, emotional wie auch sozial anregenden Umfeld optimal.

So weit die Fakten aus der Wissenschaft.

Und jetzt eine kleine Aufgabe für alle, die diese Erkenntnisse in die Praxis umsetzen möchten:

  1. Stellen Sie sich eine Skala von 1 bis 10 vor, wobei 1 das kleinste Level und 10 das Maximum darstellen.
  2. Bewerten Sie jetzt Ihr persönliches Umfeld in den Kategorien
  • Lustfaktor,
  • Emotionalität und
  • Gemeinschaftssinn.

Wo erkennen Sie Verbesserungspotenzial, die Auswirkung auf die gesamte Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten Ihrer persönlichen Einflussnahme?

Ach ja! – Wann beginnen Sie mit den von Ihnen als erforderlich erkannten Aktivitäten?
Ein kleiner Tipp:
Falls Ihnen hierzu jetzt noch kein konkreter Termin einfallen sollte, hat das Thema für Sie noch nicht die notwendige Priorität – oder Sie lernen gerade die Bedeutung der Prokrastination kennen.

Gelbe Seiten der Wissensträger

Die “Gelben Seiten” als Telefonbuch kennt und nutzt wohl jeder.

Arbeiten Sie selbst in Ihrem Unternehmen und/oder Organisation auch mit ähnlichen Verzeichnissen?

Nein? Wieso eigentlich nicht? Haben Sie stets auch ohne ein solches Medium einen guten Überblick über Aktivitäten und Wissen(sträger)?

Falls Sie Anregungen benötigen und das Thema “Wissensmanagement” wirklich produktiv angehen wollen, gönnen Sie sich doch einmal einen Blick auf einen landesweiten Ansatz in Nordrhein-Westfalen.

Anschließend können Sie entscheiden, welche Ansätze Sie daraus für Ihre Arbeit ableiten können.

Viel Spass beim “Vernetzen”!

Humankapital fördern – und was dabei zählt

Im Laufe der Jahre gewinnen wir an Berufserfahrung – unser Wissen wächst. Gleichzeitig sinkt mit zunehmendem Alter unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit – im Berufsleben ein klarer Nachteil.

Leisten wir ab 50 tatsächlich weniger als unsere 30-jährigen Kollegen?

Ein interessanter Artikel auf der Website des Zentrums für demografischen Wandel geht dieser Fragestellung nach.

Und welche Auswirkungen hat das für die Stellengestaltung und Entlohnung?

Hierbei sollte weniger das Alter, sondern vielmehr die Produktivität im Fokus stehen. Durchschnittlich mag die mit zunehmendem Alter zwar abnehmen, doch über das Leistungsprofil des Einzelnen – ob nun jung oder alt – wissen wir deshalb noch nicht mehr.

Wären wir tatsächlich in der Lage alle Facetten individueller Produktivität zu berücksichtigen, kämen wir möglicherweise zu der Auffassung, dass das Alter – auch für für Entlohnungsfragen – keine Rolle mehr spielen sollte.

Wo aber Produktivität schlecht messbar ist und auch aus (lange zurückliegenden) Qualifikationen und Arbeitszeugnissen nur unzureichend abgeleitet werden kann, ist das Problem vor allem ein (altersunabhängiges) Informationsproblem

schreibt der Experte Michael Kuhn in seiner Stellungnahme zum empfohlenen Artikel.

Und die sollten Sie auch kennen, zumal er dort neben den Anforderungen auch über die Auswirkungen (sinkender) Aus- und Weiterbildungsbereitschaft auf die Produktivität berichtet.

Abschließend sei aus seiner Argumentation zitiert:

Die Vermutung liegt nahe, dass ältere Arbeitnehmer insbesondere dort weiterhin produktiv sind, wo sie ihre Erfahrungen einbringen und an Jüngere weitergeben können. Selbst dort, wo technisches Know-How in Zeiten des rapiden technologischen Fortschritts schnell veraltet, dürften Erfahrungen bei der Organisation des Arbeitsablaufs, im sozialen Umgang und beim ‚Troubleshooting’ weiterhin eine Rolle spielen.

Was halten Sie eigentlich von generationsübergreifendem Lernen in Ihrem Unternehmen?

Nein, nein – nicht nur das klassische `jung lernt von alt´, sondern vor allem auch das wünschenswerte `alt lernt von jung´ ist hier gemeint…

Erfahrungen konsequent nutzen

Gestern ging es an dieser Stelle um das “Abhandenkommen von Wissen” in Unternehmen. Heute steht die Reaktivierung des Wissens und der Erfahrung älterer, im Ruhestand lebender Fachleute im Mittelpunkt.

“Wozu das?” werden Sie sich jetzt möglicherweise fragen.

Experten sehen schon in wenigen Jahren einen durch die demografische Entwicklung ausgelösten Fachkräftemangel auf Deutschland zukommen. Besonders der Mittelstand wird darunter leiden. Daher prognostizieren Fachleute, dass die Unternehmen aus diesem Grund langfristig nicht um Einstellung älterer Ingenieure und anderer Spezialisten herumkommen werden. Schätzungen zufolge beträgt der Wert des in Deutschland durch Ruhestand brachliegenden Aus- und Weiterbildungspotenzials mehr als eine Billion Euro.

Ein Umdenken will schon heute das Internet-Portal “Erfahrung Deutschland” einleiten. Weiterlesen