Wie wird aus Wissen Können?

Wir sind nicht alle gleich.
Man muss nicht alles wissen.
Aber man sollte etwas können.

Wie geht das noch gleich?

So einfach leitet Wolf Lotter seinen Schwerpunkt-Artikel im Wirtschaftsmagazin Brandeins ein. Provokanter wird er beispielsweise mit solchen Sätzen:

Die einzelnen Zellen des Wissens sind prall gefüllt mit Fachinformation. Doch zwischen den einzelnen Teilen des Systems herrscht Verwirrung. Man versteht einander nicht mehr. Überkomplexität überall. Kein „genialischer Wurf“ kann das Problem lösen, denn die, die das könnten, kommen erst gar nicht in die Zellen rein. Damit bleibt man im besten Fall stehen. Man kommt jedenfalls nicht mehr weiter. Der Fachbegriff dafür heißt Fachidiot.

Fachwissen reicht nicht mehr, schon lange nicht mehr, um die Produktion aufrechtzuerhalten. Schon in den sechziger Jahren wurde mehr als deutlich, dass Fachidiotismus zu einer enormen Bürokratie und einer Entfremdung von Erzeugern und Verbrauchern führt. Es gab zunehmend „Me-toos“, also einander stark ähnelnde Produkte und Dienstleistungen oder Sachen, die die Welt nicht braucht.

Überall waren Experten. Aber kaum noch Könner.

Falls Sie Lust auf mehr bekommen haben sollten – auch weil die Eingangsfrage noch nicht beantwortet ist – führt Sie dieser Link zum Artikel-Download.



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