Berliner Fachkonferenz zieht Bilanz

In Berlin findet heute die Fachkonferenz „Mit Lerntechnologien neue Wissensmärkte erschließen“ mit über 200 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden statt.

Vorrangig geht es um die Ergebnispräsentationen zum Abschluss des vom BMWi geförderten LERNET-Projekts. Daneben werden aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen beim Lernen mit elektronischen Medien (E-Learning) vorgestellt.

Dazu postuliert der verantwortliche Staatssekretär Dr. Walther Otremba:

„Das Thema Qualifikation gehört inzwischen mit Recht zu den bedeutendsten Standortfaktoren.“

Zudem haben die Projektteilnehmer interessantes Zahlenmaterial anzubieten:

Das Potenzial von E-Learning ist hoch. Eine aktuelle Untersuchung im Rahmen von LERNET belegt das weiter gestiegene Interesse an E-Learning.

  • Gegenüber 25 Prozent im Jahr 1999 erwägen heute 38 Prozent der Nichtnutzer zukünftige Anwendungen.
  • Die Zahl der E-Learning-Nutzer in Unternehmen ist im gleichen Zeitraum von ca. 4,3 Mio. auf 9,6 Mio. angewachsen. Dies entspricht immerhin 37 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland.
  • Es ist aber auch festzustellen, dass erst knapp 30 Prozent der Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern und erst rund 20 Prozent der Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern E-Learning einsetzen.

Gleichzeitig werden die Schwerpunkte der künftigen Arbeit aufgezeigt. Für die Experten geht es u. a. darum, E-Learning noch stärker in Unternehmensprozesse zu integrieren und mit Methoden des Wissensmanagements zu koppeln.

Der herausfordernde Ausblick liest sich auf der BMWi-Website so:

An die Stelle des „E-Learning-Markts“ werden schon bald wesentlich komplexere „Wissensmärkte“ treten, die Präsenzunterricht, E-Learning, Wissensmanagement und Social Software auf vielfältige Weise miteinander verbinden.

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