OK – wie beginne ich sinnvollerweise?

Nehmen wir einmal diese Ausgangssituation an:

    1. Sie haben Verantwortung für die Einführung von Wissensmanagement-Strukturen übernommen.
    2. Sie haben sich erste Grundkenntnisse erarbeitet.
    3. Sie stehen vor der Herausforderung, aus Theorie erfolgreich gelebte Praxis zu machen.
    1. Was habe ich davon, wenn ich mein Wissen für andere transparent mache?
    2. Welche „Sicherheiten“ und Zusagen bekomme ich im Gegenzug, z. B. von der Geschäftsleitung?
    1. Zunächst ist der „Nachweis“ der Sinnhaftigkeit und des (persönlichen) Nutzens zu erarbeiten; darin liegt einer der maßgeblichen Erfolgsfaktoren.
    2. Gleichzeitig schwingt bei bei nahezu jedem Mitarbeiter die Angst mit, einfach und schnell ersetzt werden zu können, sobald das eigene Wissen transparent und multipliziert ist!
    3. „Wissen ist Macht“ – und die gibt niemand gern ab.
  1. Ein gelungener Start könnte dann beispielsweise so aussehen:
    Lassen Sie – außerhalb der üblichen Arbeitsroutinen (z. B. in einem Workshop oder in gemischten Teams) – diese Fragestellungen beantworten:

    Weshalb sind Antworten auf diese Fragestellungen so wichtig?

    Die Präsentation jedes einzelnen (Teams) wird Ihnen aufschlussreiche Hinweise für die weitere Projektplanung liefern – daher unbedingt ausreichende Reflexionsphasen mit einplanen und kritische Stimmen ausreichend würdigen.

    Wenn Sie im Anschluss nach einem solchen Team(klärungs-)prozess den Eindruck gewonnen haben, dass die überwiegende Mehrheit der Beteiligten Vorteile für sich selbst – und andere – erkennt, können Sie beginnen, Ihre Planungen sukzessive in die tägliche Arbeitspraxis und die zugrunde liegenden Geschäftsprozesse einfliessen zu lassen.

Ein Gedanke zu „OK – wie beginne ich sinnvollerweise?

  1. Hilfreich für die wichtige Sensibilisierung zu Beginn eines Wissensmanagement-Projekts sind ergänzend(!) auch die Einbindung einiger Leitfäden und Wissensmanagement-Modelle.

    Hier finden Sie beispielsweise den Leitfaden, der unter Federführung der IHK Hagen entstanden ist, als pdf-Download:

    http://www.sihk-wissensbilanz.de/Material/Leitfaden%201%5B1%5D.0%20SIHK.pdf

    Erwähnenswert finde ich ebenso das neu entstandene Wissensmanagement-Modell der GfWM, weil es eine Kernidee von Nonaka und Takeuchi berücksichtigt: Nur was internalisiert ist, kann externalisiert werden – oder einfacher ausgedrückt:

    Positive Aussichten (=Nutzen) setzen gewisse Einsichten (=Lernerfolge) voraus!

    Für diejenigen, die sich mit dem neu erarbeiteten GfWM-Modell auseinandersetzen möchten:
    http://www.gfwm.de/node/368

    Wer weitere konkrete Tipps und Hinweise benötigt, möge mich bitte kontakten oder hier einen Kommentar ergänzen.

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