{"id":144,"date":"2007-10-25T17:15:24","date_gmt":"2007-10-25T15:15:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leo-consulting.net\/wp_01\/2007\/10\/25\/neue-daten-und-was-sie-daraus-machen-konnen\/"},"modified":"2007-10-25T17:15:24","modified_gmt":"2007-10-25T15:15:24","slug":"neue-daten-und-was-sie-daraus-machen-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.leo-consulting.net\/wissenschatzler\/neue-daten-und-was-sie-daraus-machen-konnen\/","title":{"rendered":"Neue Daten &#8211; und was Sie daraus machen k&#246;nnen!"},"content":{"rendered":"<p>Das Institut der deutschen Wirtschaft hat die Studie &#8220;Wertsch\u00f6pfungsverluste durch nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland&#8221; vorgestellt.<br \/>\nEine Erkenntnis daraus ist, dass sich die Hinweise f\u00fcr einen Mangel an technischen Qualifikationen in Deutschland verdichten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nStaatssekret\u00e4r Dr. Otremba, Stellvertreter des Auftraggebers BMWi, meint dazu:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;[&#8230;]Zum einen sind Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die kurzfristig wirken k\u00f6nnen, wie die bessere Aussch\u00f6pfung des Erwerbspersonenpotenzials.<\/p>\n<p>Zum anderen m\u00fcssen die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Bildung von Humankapital so gestaltet werden, dass Deutschland als Volkswirtschaft mit zunehmend wissensbasierter Wertsch\u00f6pfung langfristig wettbewerbsf\u00e4hig bleibt.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Kernaussagen der Studie:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>1. Im Bereich der Hochqualifizierten gibt es einen gravierenden <strong>Fachkr\u00e4ftemangel bei den akademischen MINT-Qualifikationen<\/strong> [<em><strong>M<\/strong>athematik, <strong>I<\/strong>nformatik, <strong>N<\/strong>aturwissenschaften, <strong>T<\/strong>echnik<\/em>] sowie bei Technikern, aber <strong>keinen generellen Mangel an Hochqualifizierten<\/strong>.<\/p>\n<p>2. Damit erh\u00e4rtet sich der Befund, dass es sich bei dem Fachkr\u00e4ftemangel im Bereich technischer Qualifikationen um <strong>ein strukturelles Problem<\/strong> handelt, das bei Fortschreibung der demografischen Eckdaten an Sch\u00e4rfe zunimmt.<\/p>\n<p>3. Die Engp\u00e4sse konzentrieren sich auf die <strong>Branchen, die f\u00fcr die technologische Leistungsf\u00e4higkeit Deutschlands am wichtigsten sind<\/strong> (unternehmensnahe Dienstleistungen, Maschinenbau, Metall und Elektroindustrie, Fahrzeugbau).<\/p>\n<p>4. Die Zahl der  <strong>definitiv nicht besetzbaren Stellen von \u00fcber 165.000<\/strong>, sowie jene der nur verz\u00f6gert besetzbaren Stellen von knapp 65.000, unterstreicht, dass eine kurzfristige Schlie\u00dfung dieser Kr\u00e4ftel\u00fccke aus dem bestehenden Potenzial nicht realistisch ist.<\/p>\n<p>5. Der aus den definitiv oder vor\u00fcbergehend nicht besetzbaren Stellen resultierende <strong>Wertsch\u00f6pfungsverlust von rund 18,5 Mrd. EUR<\/strong> &#8211; das entspricht 0,8 % des BIP &#8211; ist inzwischen auch gesamtwirtschaftlich relevant und beginnt sich bremsend auf das weitere Wachstum auszuwirken.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch eine neue DIHK-Konjunkturumfrage zeigt, dass Fachkr\u00e4ftemangel immer st\u00e4rker zu einem Wachstums- und Besch\u00e4ftigungshemmnis wird:<\/p>\n<p>Vor allem die exportstarken Branchen berichten von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung geeigneten Personals &#8211; allen voran der Maschinenbau, aber auch die Elektro- und Medizintechnik, der Kraftfahrzeugbau und die Pharmazeutische Industrie.<br \/>\nDemografiebedingt d\u00fcrften die Schwierigkeiten der Unternehmen bei der Stellenbesetzung wachsen:<br \/>\nSchon heute <strong>stehen 970.000 Schulabg\u00e4ngern nur rund 800.000 Erstkl\u00e4ssler gegen\u00fcber<\/strong>. Die Erwerbsbev\u00f6lkerung wird altern und schrumpfen &#8211; und der Wettstreit um qualifizierte K\u00f6pfe deutlich an Intensit\u00e4t gewinnen.<\/p>\n<p>DIHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Martin Wansleben formulierte dazu:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Um Fachkr\u00e4ftemangel und demografischem Wandel zu begegnen, pl\u00e4diert der DIHK f\u00fcr ein umfassendes Ma\u00dfnahmenpaket, das drei Hauptzielrichtungen verfolgen muss:<\/p>\n<p>Erstens m\u00fcssen wir die Besch\u00e4ftigungsquoten von \u00c4lteren und qualifizierten Eltern weiter anheben.<\/p>\n<p>Zweitens m\u00fcssen wir unsere Kraftanstrengungen im Aus- und Weiterbildungsbereich intensivieren &#8211; der Ausbildungspakt ist hier ein erfolgreicher Einstieg.<\/p>\n<p>Drittens ist es unerl\u00e4sslich, den Arbeitsmarkt f\u00fcr qualifizierte Ausl\u00e4nder st\u00e4rker als bisher zu \u00f6ffnen.&#8221;<em><br \/>\n(Quelle: BMWi-Pressemitteilung) <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn Sie als Unternehmensverantwortlicher daraus jetzt die richtigen Schl\u00fcsse ziehen, wissen Sie, was bereits heute zu tun ist.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ahnen Sie m\u00f6glicherweise, dass Sie mit Ihren KollegInnen diese Wertsch\u00f6pfungskette beherrschen und optimieren m\u00fcssen:<\/p>\n<ol>\n<li>Daten werden zu Informationen.<\/li>\n<li>Daraus leiten Sie (neues) Wissen ab &#8211;  so entstehen neuartige Handlungsans\u00e4tze.<\/li>\n<li>Sie schaffen Innovationen, mit denen Sie Ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit erhalten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>So einfach geschrieben &#8211; und so herausfordernd in der Umsetzung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Institut der deutschen Wirtschaft hat die Studie &#8220;Wertsch\u00f6pfungsverluste durch nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland&#8221; vorgestellt. 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