{"id":1227,"date":"2012-01-27T17:45:26","date_gmt":"2012-01-27T16:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leo-consulting.net\/wissenschatzler\/?p=1227"},"modified":"2012-01-30T14:28:01","modified_gmt":"2012-01-30T13:28:01","slug":"der-abschluss-naht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.leo-consulting.net\/wissenschatzler\/der-abschluss-naht\/","title":{"rendered":"Der Abschluss naht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ocwl11.wissensdialoge.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/ocwl11.png\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"149\" \/><\/p>\n<p>Der Open Course Workplace Learning geht seinem geplanten Ende entgegen. Das ist gut so, denn manch Beteiligte\/r scheint mit anderen Priorit\u00e4ten und Erm\u00fcdungserscheinungen zu tun zu haben. Gleichzeitig l\u00e4sst dieses Ende auf viele neue <a title=\"Cornelie Pichts Sichtweise - mehr als auf nur eine Einheit bezogen\" href=\"http:\/\/cp-corneliepicht.blogspot.com\/2012\/01\/ocwl11-einheit-5-alles-auf-anfang.html\" target=\"_blank\">Anf\u00e4nge<\/a> hoffen, damit sich das Format etablieren und weiter verbreiten kann.<\/p>\n<p>Der Leiter\u00a0 &#8211; nach seinem Selbstbild eher der &#8216;Gastgeber&#8217; &#8211; <a title=\"XING-Profil\" href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Johannes_Moskaliuk\" target=\"_blank\">Dr. Johannes Moskaliuk<\/a> hat <a title=\"Ganz soweit ist es noch nicht - aber...  ;) \" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=86CKsczBdu0#t=1m13s\" target=\"_blank\">professionelle Anerkennung<\/a> f\u00fcr das innovative Lernarrangement und sein pers\u00f6nliches Engagement verdient &#8211; und Hinweise zu seinen <a title=\"Die Vorgaben sind definiert\" href=\"http:\/\/ocwl11.wissensdialoge.de\/showdown\/\" target=\"_blank\">Leitfragen<\/a>:<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Wie ver\u00e4ndern offene Bildungsangebote formales Lernen an Hochschulen und anderen Bildungsinstitutionen?<\/strong><br \/>\nMeines Erachtens kann es darauf keine allgemeing\u00fcltige Antwort geben, da Ver\u00e4nderungen &#8211; je nach organisationalem Ist-Zustand und System-Beteiligten &#8211;\u00a0 hinsichtlich Art, Umfang und Dauer unterschiedlich ausfallen werden. Die Trends sind jedoch vorgezeichnet und k\u00f6nnen in diversen Studien, Konzepten und Erfahrungsberichten nachgelesen werden.<br \/>\nMeine pers\u00f6nliche These:<br \/>\nBisherige starre Formen werden sich zugunsten flexiblerer und praxisorientierter Angebote wandeln. Lernen wird mit steigenden Angeboten offener Arrangements (vermutlich) bedarfsorientierter ausfallen.<\/li>\n<li><strong>Sind offene Bildungsangebote die L\u00f6sung f\u00fcr die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis?<\/strong><br \/>\nBereits <a title=\"Unser Kamingespr\u00e4ch zur Session 5 bei ununi.tv\" href=\"http:\/\/www.ununi.tv\/sessions\/agxzfnVudW5pdHZhcHByHAsSB1Byb2ZpbGUYkicMCxIHU2Vzc2lvbhjRDww\/\" target=\"_blank\">an anderer Stelle<\/a> habe ich die These vertreten, dass Theorie und Praxis zwei Pole darstellen, zwischen denen sich der Einzelne situativ jeweils neu positionieren wird. In Ermangelung <em>einer<\/em> Wahrheit, kann es m. E. nur darum gehen, pers\u00f6nliche Grenzen auszuloten und Erfahrungen zu machen, die sich in anderen Situationen als hinderlich und\/oder n\u00fctzlich herausstellen werden. Eine Theorie kann dabei als solange anerkannt gelten, bis ihr Gegenteil als Ergebnis praktischer &#8216;Experimente&#8217; belegbar ist.<br \/>\n<em>\u201eSicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.\u201d <\/em>&#8211; <em>Joachim Ringelnatz<\/em><\/li>\n<li><strong>Wie kann die Teilnahme an offenen Bildungsangebote zertifiziert werden? Muss sie das \u00fcberhaupt?<\/strong><br \/>\nAktive Teilnahme, die bewertbar ist, ergibt sich aus offen dokumentierter Aktivit\u00e4t und deren Arbeitsergebnissen. Zuschauer und -h\u00f6rer haben es damit nat\u00fcrlich schwerer, als diejenigen, die \u00f6ffentlichen Output produzieren.<br \/>\nAus vielen pers\u00f6nlichen Erfahrungen und Kontakten leite ich meine These ab, dass ein Zertifikat nicht unbedingt geeignet ist, zu belegen, ob sein Inhaber in der Lage ist, den Transfer von Theoriearbeit (Wissen) in erfolgreiche Praxisarbeit (K\u00f6nnen) zu leisten.<\/li>\n<li><strong>Wer finanziert offene Bildungsangebote?<\/strong><br \/>\nDie kurze und gleicherma\u00dfen komplexe Antwort:<br \/>\nDiejenigen, die den Nutzen aus der jeweiligen Ma\u00dfnahme haben &#8211; und das d\u00fcrfte dann zu einer gemischten Anbieter-Nachfrager-Finanzierung mit staatlichen, unternehmerischen und pers\u00f6nlichen Anteilen f\u00fchren. Gelungene Aus- und Weiterbildung ist als Indikator f\u00fcr Zukunftsf\u00e4higkeit stets auch ein Wettbewerbsvorteil, der sich auf allen Ebenen umwandeln lassen sollte.<\/li>\n<li><strong>Was fehlt Ihnen beim #ocwl11?<\/strong><br \/>\nZu viel, als dass ich es hier w\u00fcrde ausbreiten wollen.<\/li>\n<li><strong>Was w\u00fcrden Sie besser machen, wenn Sie der Gastgeber des #ocwl11 w\u00e4ren?<\/strong><br \/>\n&#8220;Besser&#8221; liegt als Wertma\u00dfstab im Auge des jeweiligen Betrachters und bringt uns hier vermutlich nicht weiter. &#8220;Anders&#8221; w\u00fcrde manches schon deshalb sein, weil ich als Gastgeber andere Interessen, Motivationen, Erfahrungen und Zielsetzungen mit diesem Kurs verbunden h\u00e4tte.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Open Course Workplace Learning geht seinem geplanten Ende entgegen. 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