Wissen als Produktions- und Standortfaktor

Wer sich über die Bedeutung seines Humankapitals bewusst geworden ist, hat – je nach Position und Verantwortungsbereich – verschiedene Handlungsoptionen.

Es geht jeweils um die Bewertung und den zielgerichteten Ausbau

  1. persönlicher Kompetenzen
    („Employability„),
  2. organisationaler Kompetenzen, beipielsweise von Projektteams oder Unternehmen
    („Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit„),
  3. regionaler Kompetenzen
    („Standortmarketing und Regionalentwicklung„).

Aktuelles zur Regionalentwicklung berichten die hiesigen Wirtschaftförderer auf ihrer Webseite:

Kommunale Träger, Kammern, Verbände, Vereine und Unternehmen können auf Fördermittel für Projekte hoffen, die innerhalb der drei Schwerpunkte

  • „Innovation und wissensbasierte Wirtschaft“,
  • „betriebliche Wettbewerbsfähigkeit“ und
  • „wirtschaftsnahe Infrastruktur“

einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein und seiner Unternehmen leisten.

„Innovative Unternehmen, gut ausgebildetes Personal und ein leistungsfähiges Angebot der öffentlichen Hand sowohl infrastrukturell als auch im Bereich der unterstützenden Dienstleistungen: dies sind die Grundlagen einer zukunftsfähigen Wirtschaft in der Region“, erläutert Landrat Dr. Wolfgang Grimme.
„Das Zukunftsprogramm Wirtschaft stellt uns Mittel zur Verfügung, um diese Grundlagen weiter zu verbessern. Es ist nun an uns, Projekte zu entwickeln und umzusetzen.“

(Quelle: www.wep.de)

Ein weiteres Beispiel guter Praxis, das Sie inspirieren kann, Ihre eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

Packen Sie´s an!?

11 Gedanken zu „Wissen als Produktions- und Standortfaktor

  1. Welche Bedeutung die Faktoren „Demografie“, „Bildung“, „Innovationsfähigkeit“ und „Öffentliche Finanzen“ für die Zukunftsfähigkeit eines Wirtschaftsstandorts haben, ist Gegenstand einer in der vergangenen Woche vorgestellten Studie des HWWI gewesen, die im Auftrag der HypoVereinsbank in Auftrag gegeben worden war.

    Klar ist, dass sich Standortfaktoren auf die Ertragskraft ansässiger Unternehmen auswirken und Banken daran ein ureigenes Interesse entwickeln.

    Wer sich für wichtige Aussagen und Handlungsempfehlungen interessiert, wird hier fündig:
    http://press.hypovereinsbank.de/-snm-0162607896-1177380121-0000001665-0000000372-1177417476-enm-system/galleries/download/press/20070419_hvb_-_fit_fuer_die_zukunft_-_april_2007.pdf

  2. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hat sich des Themas im letzten Herbst ebenfalls angenommen.

    Im Rahmen eines Projekts sollen die räumlichen Dimensionen der Wissensgesellschaft in Deutschland aufgezeigt und raumpolitische und raumplanerische Handlungsansätze benannt werden.

    Nähere Informationen gibt´s auf der BBR-Website:

    http://www.bbr.bund.de/cln_007/nn_21918/DE/Forschungsprogramme/ModellvorhabenRaumordnung/Studien/Wissensgesellschaft/01__Start.html%5C%22

  3. Die Max-Planck-Gesellschaft berichtet in der aktuellen Ausgabe 13 von GEOMAX über interessante Zusammenhänge zwischen Gründergeist, Wissensflüssen innerhalb einer Region (knowledge spillover), Clusterbildung, Koevolution und Wirtschaftswachstum.

    Der Wirtschaftswissenschaftler David B. Audretsch bezeichnet darin die Fähigkeit einer Region, unternehmerisches Verhalten zu erzeugen, als deren Entrepreneurship-Kapital. Dass Deutschland unter sechzehn Vergleichsstaaten auf Platz 13 liegt, verwundert wahrscheinlich nur wenige.

    Lesenswert – nicht nur für Regionalmanager, denn die Erkenntnisse lassen sich selbstverständlich auf Unternehmen und deren Strategien übertragen!

    http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/geomax/heft2007_13/pdfGM13de.pdf

  4. Die IHK Osnabrück hat die Bedeutung für ihre Wirtschaftsregion bereits erkannt und mit konkreten Maßnahmen und Aktivitäten begonnen. So wird beispielsweise für die Sensibilisierung der Unternehmensverantwortlichen eine Excel-basierte Alterstrukturanalyse angeboten.

    Für nähere Infos empfehle ich den Download mit integrierten Weblinks:
    http://www.osnabrueck.ihk24.de/produktmarken/standortpolitik/Arbeitsmarkt/Generation_Erfahrung/Demografie-Rechner.jsp

  5. Hier in der Metropolregion Hamburg ist gerade ein neues Projekt aus der Taufe gehoben worden.

    Als Ergebnis hiesiger Weiterbildungsverbundinitiativen haben klein- und mittelständische Unternehmer der Region jetzt einen zusätzlichen Ansprechpartner: Harald Beltz, der bei der Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises als Koordinator eingesetzt ist, wird als Qualifizierungsberater viel zu tun haben – und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

    Wünschen wir ihm für die anstehenden Aufgaben also viel Erfolg und eine große Nachfrage nach seinen Dienstleistungen – denn in einer starken Region lassen sich auch starke (Geschäfts-)Partner finden!

  6. Dieser Artikel ist mir wieder in den Sinn gekommen als ich diesen Artikel von DBResearch gelesen habe:
    http://www.dbresearch.de/servlet/reweb2.ReWEB;jsessionid=8B32152C86D2855373D6CECFA70AE38B.srv22-dbr-de?addmenu=false&document=PROD0000000000238635&rdLeftMargin=10&rdShowArchivedDocus=true&rwdspl=0&rwnode=DBR_INTERNET_DE-PROD$NAVIGATION&rwobj=ReDisplay.Start.class&rwsite=DBR_INTERNET_DE-PROD

    Zugegeben – es ist hier eher die globale als die regionale Sichtweise um die es dabei geht, aber in den Regionen gilt es ja auch, mit den Auswirkungen globalen Wettbewerbs fertig zu werden.

    …und über den Brain Drain ist hier im Blog ja auch schon eine ganze Menge zu lesen gewesen.
    Was schließen wir daraus? Lernen von amerikanischen Standpunkt?

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