Neues zum Nutzen

Da sage doch noch einer, dass mit Wissensmanagement kein Staat zu machen sei – das Gegenteil ist offensichtlich der Fall!

Im Rahmen der vom Bundeswirtschaftsministerium schon vor Jahren eingeläuteten Initiative “Fit für den Wissenswettbewerb” gibt es Neuigkeiten:

Die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekts „Exzellente Wissensorganisation“ stehen fest: 25 kleine und mittlere Unternehmen im gesamten Bundesgebiet sowie der Schweiz wurden mit diesem Titel ausgezeichnet. Sie haben mit ihren intelligenten Lösungen die Fachjury überzeugt und sollen als Beispiele exzellenter Praxis anderen Unternehmen konkrete Impulse liefern, den eigenen Umgang mit der Ressource Wissen wirkungsvoll und effizient zu gestalten. (Quelle: BMWi-Pressemitteilung vom 15.09.09)

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Sie sparen – am falschen Ende!?

Gestern berichtete das Handelsblatt unter der Überschrift

Mittelständler lassen kluge Köpfe ziehen

[...]Jeder fünfte Mittelständler will in den nächsten Monaten Stellen abbauen. Dabei trifft es zunehmend auch Fachkräfte. Doch die Unternehmen übersehen beim Kahlschlag oft, dass mit einem Namen von der Gehaltsliste auch wertvolles Know-how verschwindet. “Wissen beim Personalabbau zu erhalten ist eine schwierige Aufgabe, an der viele scheitern”  Weiterlesen

Web 2.0 – jetzt auch empirisch untersucht

Soziale Online-Netzwerke sind für kleine und mittlere Unternehmen derzeit im Hinblick auf Geschäftsanbahnung nur bedingt interessant. Sie eignen sich eventuell für die Suche nach neuen Mitarbeitern, da viele Berufstätige hier ein Profil pflegen. Für Unternehmen mit publikumsstarken Marken kann der Aufbau eigener Netzwerke sinnvoll sein, in denen sich loyale Kunden unterhalten und gegenseitig unterstützen.

So lautet das Fazit der Autoren des Schwerpunktartikels Wikis, Weblogs, Netzwerke – beobachten, reagieren, mitmachen in der Oktober-Ausgabe der Offenbacher Wirtschaft (S. 8 ff.).

Prof. Dr. Paul Alpar, Philipps-Universität Marburg, und Dr. Steffen Blaschke, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, haben in ihrer Untersuchung  zu Web 2.0-Technologien in Unternehmen eine Reihe bemerkenswerter Meinungen und Möglichkeiten zusammengestellt. – Lesenswert!

Wer es gern noch detaillierter wissen möchte, wer was wie (nicht) nutzt, kann sich die gesamte Studie für EUR 49,90 bestellen.

Ein Prinzip setzt sich (erneut?) durch

Bei der Gründung von Wikipedia haben viele vermutet, da ein solches Projekt zur Nutzung kollektiven Wissens aus verschiedendsten Gründen zum Scheitern verurteilt sein muss. Mittlerweile sind die Skeptiker eines Besseren belehrt worden, und zur Schwarmintelligenz sowie der Weisheit der Vielen konnten Sie an dieser Stelle schon häufiger lesen. Weiterlesen