Nachholbedarf

Zitat

collaboration photoDie Suche nach Informationen kostet Zeit. Dennoch haben sich Wissensdatenbanken bisher nicht flächendeckend durchgesetzt. Nur jeder Vierte greift bei der Recherche darauf zurück. Die meisten suchen Hilfe bei Kollegen (60 Prozent) und im Internet (56 Prozent). Auch bei der Kommunika­tion favorisieren Mitarbeiter das persönliche Gespräch (74 Prozent) dicht gefolgt von der E-Mail (68 Prozent) und – mit deutlichem Abstand – dem Telefon (48 Prozent).

Völlig abgeschlagen sind hingegen Collaboration Tools: nur jeder Fünfte nutzt sie, um sich mit Kollegen auszutauschen.

Quelle: Arbeitsplatz der Zukunft: Bosch-Mitarbeiter arbeiten kollaborativ

Konzern-Transparenz

Nach Siemens zeigt uns jetzt auch die Otto-Group via Twitter in ihrem Firmen-Blog, wie deren Ansatz zum Wissensmanagement gelingen und die E-Mail-Flut eingedämmt werden soll:

Grosskonzern-Lösung

Siemens gewährt uns seit Kurzem Einblicke in deren Wissensmanagement.
Die dort im Rahmen des Intranets genutzte Community-Lösung nennt sich References+ und wird in diesem Video vorgestellt:

Wer erkennt darin das allgemeingültige Prinzip, dass sich auch auf klein- und mittelständische Unternehmen anwenden lässt?

Kommandeurseinsichten

Zitat

Der US-amerikanische 4-Sterne-General Stanley McChrystal berichtet in einem kurzen Auszug seines TED-Talks aus März d. J. über (s)eine für Militärs fundamentale Erkenntnis im Umgang mit Informationen und Wissen:

Now, we did what we knew, how we had grown up, and one of the things that we knew, that was in our DNA, was secrecy. It was security. It was protecting information. It was the idea that information was the lifeblood and it was what would protect and keep people safe. And we had a sense that, as we operated within our organizations, it was important to keep information in the silos within the organizations, particularly only give information to people had a demonstrated need to know. But the question often came, who needed to know? Who needed, who had to have the information so that they could do the important parts of the job that you needed? And in a tightly coupled world, that’s very hard to predict. It’s very hard to know who needs to have information and who doesn’t. I used to deal with intelligence agencies, and I’d complain that they weren’t sharing enough intelligence, and with a straight face, they’d look at me and they’d say, „What aren’t you getting?“  I said, „If I knew that, we wouldn’t have a problem.“ Weiterlesen