Die Erfolge, die die neuen sozialen Medien derzeit feiern, nutzen diejenigen, die aufgrund ihrer Medienkompetenz “auf der Höhe der Zeit” sind für ihre Zwecke – und es sei allen gegönnt. Denn schon immer waren diejenigen, die etwas tun, während andere noch darüber reden, Vorreiter mit (Wettbewerbs-)Vorteilen. Und wer im Vorteil ist, wird diesen auch für sich und seine Interessen nutzen. – Daran ist wenig auszusetzen. Weiterlesen
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Online Educa Berlin endet
In den letzten drei Tagen hatten sich in Berlin wieder die führenden Köpfe der E-Learning-Branche zum jährlichen Gipfeltreffen zusammengefunden. Heute endet die Konferenz.
Wer selbst nicht dabei sein konnte, findet hier Material zur Nachbereitung und hier eine der Präsentationen.
Tipps und Hinweise für weitere Quellen werden gern angenommen und ergänzt…
Hofnarren oder Innovatoren?
Sind wir einmal ehrlich: Wissensmanagement hat in den meisten Unternehmen längst nicht den Stellenwert, den wir als Aktive und Aktivisten uns wünschen. Um es noch desillusionierender zu sagen: Mit wenigen Ausnahmen haben die Unternehmen, die Wissensmanagement als wesentliche und eigenständige Aufgabe respektieren, zwar ihre meist intelligentesten und / oder weisesten MitarbeiterInnen für diesen Aufgabenbereich ernannt, letztlich ihnen aber doch eher die Rolle des anstoßgebenden Hofnarren als die des taffen Change Managers zugewiesen.
So ehrlich, ernüchternd und provokant formuliert Prof. Dr. Günter Koch die Einleitung zu seinem Beitrag im aktuellen Newsletter der Gesellschaft für Wissensmanagement. Weiterlesen
Die Finanzkrise als Symptom – aber wofür?
In der FAZ ist kürzlich ein lesenswertes Interview mit Prof. Fredmund Malik erschienen. Eine seiner Thesen zur Finanzkrise, die er als Meilenstein auf dem Weg zur Wissens- und Komplexitätsgesellschaft sieht, lautet:
Was Finanzkrise genannt wird, ist nur ein oberflächliches Symptom. Weltweit gehen Wirtschaft und Gesellschaft durch die größte Transformation der Geschichte, nämlich hin zu einer Gesellschaft, deren wichtigstes Merkmal ihre extreme Komplexität ist. Deshalb nenne ich sie Komplexiätsgesellschaft.Deren Kapital ist nicht Geld, sondern Wissen. Hier steuert nicht Macht, sondern Information. Die herkömmlichen Organisationen funktionieren nicht unter Komplexitätsbedingungen, denn ihre Entstehung reicht tief in das vorige Jahrhundert, wo völlig andere Bedingungen herrschten.