Sie sparen – am falschen Ende!?

Gestern berichtete das Handelsblatt unter der Überschrift

Mittelständler lassen kluge Köpfe ziehen

[…]Jeder fünfte Mittelständler will in den nächsten Monaten Stellen abbauen. Dabei trifft es zunehmend auch Fachkräfte. Doch die Unternehmen übersehen beim Kahlschlag oft, dass mit einem Namen von der Gehaltsliste auch wertvolles Know-how verschwindet. „Wissen beim Personalabbau zu erhalten ist eine schwierige Aufgabe, an der viele scheitern“  Weiterlesen

Brain Drain: Gründe für das Abwandern

Ein Wissensmanager braucht neben allerlei persönlichen Kompetenzen und Kooperationspartnern vor allem einen Überblick über wichtige Kernbereiche und -kompetenzen in seinem Unternehmen. Personalfluktuationsberichte gehören sinnvollerweise auch zu seinem Reporting.

Erst die so geschaffene Transparenz und Analyse der jeweiligen Beweggründe „(ab)wandernder“ Wissensträger bieten geeignete Grundlagen für die Entwicklung wichtiger Personalkonzepte.

Lesen Sie anhand dieses Artikels doch einmal kurz, wie so etwas in Kurzform für den „Wirtschaftstandort D“ aussehen kann.

Vielleicht übertragen Sie anschließend die gewonnen Einsichten kurzerhand in Ihr Tagesgeschäft – wer weiß?

Erfahrungen konsequent nutzen

Gestern ging es an dieser Stelle um das „Abhandenkommen von Wissen“ in Unternehmen. Heute steht die Reaktivierung des Wissens und der Erfahrung älterer, im Ruhestand lebender Fachleute im Mittelpunkt.

„Wozu das?“ werden Sie sich jetzt möglicherweise fragen.

Experten sehen schon in wenigen Jahren einen durch die demografische Entwicklung ausgelösten Fachkräftemangel auf Deutschland zukommen. Besonders der Mittelstand wird darunter leiden. Daher prognostizieren Fachleute, dass die Unternehmen aus diesem Grund langfristig nicht um Einstellung älterer Ingenieure und anderer Spezialisten herumkommen werden. Schätzungen zufolge beträgt der Wert des in Deutschland durch Ruhestand brachliegenden Aus- und Weiterbildungspotenzials mehr als eine Billion Euro.

Ein Umdenken will schon heute das Internet-Portal „Erfahrung Deutschland“ einleiten. Weiterlesen

Mitarbeiterwechsel – Variante I

Veränderungen in Ihren Teams sind normal: Kolleginnen wechseln in den Mutterschutz, andere ziehen aus familiären Gründen um, oder ältere Mitarbeiter gehen in den Ruhestand – Sie kennen solche Situationen.

Insbesondere das Ausscheiden eines guten und wichtigen Kollegen bedeutet auch stets ein Risiko. So können Kunden verloren gehen, weil sie sich durch den Nachfolger nicht mehr ausreichend betreut fühlen, oder, oder….

Auch hier gilt: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!

Wichtig ist, bei vorhersehbarem Wechsel – insbesondere in wissensintensiven Bereichen – eine ausreichende Übergangsphase einzuplanen. Dazu gehören neben den Zeiträumen, die Sie für die Auswahl einer Ersatzperson benötigen, auch Einarbeitungsphasen des scheidenden und des neu einzuarbeitenden Mitarbeiters, um insbesondere ein Hineinwachsen in etwaige Besonderheiten spezieller Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen zu ermöglichen. Weiterlesen