Katalysatorfunktion

“Covid-19 macht es möglich: Alle 37 Universitätskliniken in Deutschland haben sich zusammengeschlossen, um ihr Wissen über diese Pandemie zu bündeln. Knapp acht Wochen lang wurden Datensätze, Behandlungsmethoden und Studienideen ausgetauscht, nun liegen erste Ergebnisse vor.” (Quelle: ZDF)

Not macht erfinderisch, weiß der Volksmund schon lange zu berichten – gleichzeitig ist es für Wissensmanager eine Binsenweisheit, dass es gerade die besonderen Herausforderungen abseits des Tagesgeschäfts sind, die uns veranlassen, gemeinsam neues Wissen zu erarbeiten und sich so neuen Themen zu stellen.

Die Coronakrise ist so eine Gelegenheit, sich zu (re-)organisieren und Methoden auszuprobieren, die unter normalen Umständen oft als chancenlos oder unbedeutend ignoriert werden.

Wird diese Krise – ähnlich wie Remote Work im HomeOffice – auch wesentliche Grundüberzeugungen des Wissensmanagements neu beflügeln und Vorurteile abbauen können?

Sehen hilft verstehen

„Wir wollen den Mitarbeitern weltweit zu jeder Zeit Wissen zu aktuellen Themen wie Künstlicher Intelligenz oder Industrie 4.0 zur Verfügung stellen.“

(Alexander Preiß, Projektverantwortlicher bei Bosch)

Das ‘Prinzip YouTube’ wird in das Unternehmensumfeld integriert; so in etwa kann der Ansatz von Bosch beschrieben werden, der zur Einführung einer firmeninternen Plattform namens Bosch-Tube geführt hat. Weiterlesen

Unternehmensgehirn(e)

Quelle: Telefonica-Blog

Jeder kann fragen, antworten und bewerten, so einfach ist das Wirkprinzip des digitalen Gehirns bei Telefonica beschrieben.

Es ist toll zu sehen, dass die Fragen durch die Mitarbeiter schnell beantwortet werden“[…]. „Bei der Hälfte aller Fragen erreichen wir sogar einen Spitzenwert von weniger als zwei Stunden.

Heinz Korten, Head of Internal Communications | Telefonica