Permalink

0

thyssenkrupp photo

Foto: F. Montino

 

Veränderung muss nachvollziehbar sein. Wir müssen deshalb auf eine verständliche Kommunikation achten. Ein Mitarbeiter denkt nicht in Kennzahlen wie Konzern-Ebit und Free Cashflow. Er will vielmehr verstehen, warum er sein Verhalten oder seine Prozesse verändern soll. Darum müssen wir Inhalte regelmäßig auf den Arbeitsalltag der Mitarbeiter beziehen. Richtig kommunizieren heißt, eindeutige Aussagen treffen, Feedback einfordern und aushalten und ab und an den eigenen Sendemodus abschalten. Es geht nicht um einen selbst, sondern um die Zuhörer. Für viele Führungskräfte ist das nicht einfach. Denn je weiter sie nach oben kommen, desto mehr müssen sie in den Sendemodus schalten.

Quelle: Wandel zu verordnen funktioniert nicht | Harvard Business Manager

Permalink

0

vw photo

Foto: xddorox

Die Tatsache, dass der Kern des Dieselskandals ein Softwareproblem war, müsste einem Unternehmen zu denken geben, das sich im Zeitalter der Digitalisierung neu erfinden muss. Wenn schon ein kleines Programm, das mit keinem anderen in der Außenwelt kommuniziert, einen solchen Schaden anrichten konnte, was droht dann, wenn alles mit allem vernetzt ist? Vielleicht sollte man ein paar jüngere Leute mit Programmierkenntnissen befördern anstatt stets Metallschrauber und Vertriebsleute. Denn vor der Vernetzung der Produkte mit der Außenwelt steht die Entstehung des datengetriebenen Unternehmens, in dem Informationen transparent in Echtzeit für jede Abteilung zur Verfügung stehen. Dort erzwingt die IT jene Zusammenarbeit, die Osterloh als die Lösung aller Probleme ausgemacht hat.
Quelle: Kommentar: VW muss klüger werden | FAZ