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Foto: CBS_Fan

Angst lähmt, aber Engstirnigkeit auch. Ein Chef, der deshalb von seinen Mitarbeitern Präsenzpflicht im Büro verlangt, weil er befürchtet, sie würden im Home Office nichts arbeiten, leistet damit einen Offenbarungseid: Er hat es nicht verstanden, sein Team auf ein Ziel einzuschwören. Denn sonst könnte er sie ja autonom arbeiten lassen und könnte trotzdem sicher sein, dass am Ende das gewünschte Ergebnis herauskommt.

Quelle: Deutsche Chefs haben Angst vor dem Scheitern | XING spielraum

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Foto: xddorox

Die Tatsache, dass der Kern des Dieselskandals ein Softwareproblem war, müsste einem Unternehmen zu denken geben, das sich im Zeitalter der Digitalisierung neu erfinden muss. Wenn schon ein kleines Programm, das mit keinem anderen in der Außenwelt kommuniziert, einen solchen Schaden anrichten konnte, was droht dann, wenn alles mit allem vernetzt ist? Vielleicht sollte man ein paar jüngere Leute mit Programmierkenntnissen befördern anstatt stets Metallschrauber und Vertriebsleute. Denn vor der Vernetzung der Produkte mit der Außenwelt steht die Entstehung des datengetriebenen Unternehmens, in dem Informationen transparent in Echtzeit für jede Abteilung zur Verfügung stehen. Dort erzwingt die IT jene Zusammenarbeit, die Osterloh als die Lösung aller Probleme ausgemacht hat.
Quelle: Kommentar: VW muss klüger werden | FAZ

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Exit !!!

Wer meint, keine Fehler gemacht zu haben, hat nicht gearbeitet.
Ist einem also tatsächlich mal ein Projekt danebengegangen, sollte man für sich und das Team die Fehler offen analysieren und ganz schnell ein kleines, aber erfolgreiches Projekt hinterher schieben. So lässt sich nach außen demonstrieren, dass zwar das eine Vorhaben gescheitert ist, dass man selbst aber in der Regel erfolgreich ist.

via computerwoche | Mehr Mut zum Projektabbruch
Bild: Creative Commons License Craig Sunter