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Foto: F. Montino

 

Veränderung muss nachvollziehbar sein. Wir müssen deshalb auf eine verständliche Kommunikation achten. Ein Mitarbeiter denkt nicht in Kennzahlen wie Konzern-Ebit und Free Cashflow. Er will vielmehr verstehen, warum er sein Verhalten oder seine Prozesse verändern soll. Darum müssen wir Inhalte regelmäßig auf den Arbeitsalltag der Mitarbeiter beziehen. Richtig kommunizieren heißt, eindeutige Aussagen treffen, Feedback einfordern und aushalten und ab und an den eigenen Sendemodus abschalten. Es geht nicht um einen selbst, sondern um die Zuhörer. Für viele Führungskräfte ist das nicht einfach. Denn je weiter sie nach oben kommen, desto mehr müssen sie in den Sendemodus schalten.

Quelle: Wandel zu verordnen funktioniert nicht | Harvard Business Manager

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Im Großen und Ganzen berührt die Vierte Industrielle Revolution hauptsächlich vier Aspekte: die Erwartungen der Kunden, den Ausbau von Produkten, die gemeinschaftliche Innovation und die Organisation. Ob aus der Sicht von Konsumenten oder Unternehmen – der Verbraucher rückt mehr und mehr ins Zentrum der Ökonomie, Dreh- und Angelpunkt ist die Art, wie Kunden bedient werden. Physische Produkte und Dienstleistungen können nun dank digitaler Fähigkeiten ausgebaut werden, was wertsteigernd wirkt. Neue Technologien machen Gegenstände widerstandsfähiger und verlängern ihre Lebensdauer, während Daten sowie Analyseinstrumente deren Wartung revolutionieren. Eine Welt voller Kundenerwartungen, datenbasierter Dienste und Leistungen durch exakte Analyse erfordert neue Formen der Zusammenarbeit, insbesondere angesichts der Schnelligkeit, mit der sich der Wandel und der Umbruch vollziehen. Und das Aufkommen von Plattformen und sonstigen neuen Geschäftsmodellen bedeutet letztendlich, dass Talent, Kultur und Organisationsformen neu überdacht werden müssen.

Quelle: Die vierte industrielle Revolution | Handelsblatt

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Foto: xddorox

Die Tatsache, dass der Kern des Dieselskandals ein Softwareproblem war, müsste einem Unternehmen zu denken geben, das sich im Zeitalter der Digitalisierung neu erfinden muss. Wenn schon ein kleines Programm, das mit keinem anderen in der Außenwelt kommuniziert, einen solchen Schaden anrichten konnte, was droht dann, wenn alles mit allem vernetzt ist? Vielleicht sollte man ein paar jüngere Leute mit Programmierkenntnissen befördern anstatt stets Metallschrauber und Vertriebsleute. Denn vor der Vernetzung der Produkte mit der Außenwelt steht die Entstehung des datengetriebenen Unternehmens, in dem Informationen transparent in Echtzeit für jede Abteilung zur Verfügung stehen. Dort erzwingt die IT jene Zusammenarbeit, die Osterloh als die Lösung aller Probleme ausgemacht hat.
Quelle: Kommentar: VW muss klüger werden | FAZ

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Drei Viertel der befragten Konsumenten besitzen ein smartes Telefon, 72 Prozent ein Laptop. Besonders gefragt sind Smartphones in der Zielgruppe der 18- bis 24-Jährigen: 90 Prozent der Befragten geben an, ein smartes Telefon zu nutzen. Aber der Trend setzt sich auch in der höheren Altersgruppe durch. Selbst bei Konsumenten über 65 Jahren ist das Smartphone weiter verbreitet als das Standard-Mobiltelefon. Immerhin: Noch 29 Prozent aller Befragten besitzen ein Standard-Mobiltelefon.

Quelle: Studie zu mobilen Endgeräten: Die Deutschen lieben ihr Smartphone

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In der Geschichte war es immer wieder so, dass Menschen in Umbruchmomenten der Marktwirtschaft dastanden und sich nicht ausmalen konnten, wie die inhärenten Kräfte von Angebot und Nachfrage wirken werden. Die menschliche Phantasie ist nun mal beschränkt – und die Zukunft kann man nur schwer voraussehen.

Quelle: Wirtschaftshistoriker Moritz Schularick im Interview | FAZ

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In jedem zweiten Unternehmen (52 Prozent) sorgt die Digitalisierung dafür, dass interne Entscheidungsprozesse transparenter geworden sind. In mehr als jedem vierten Unternehmen (27 Prozent) ist die Motivation der Mitarbeiter gestiegen. Demgegenüber sind die Mitarbeiter gerade einmal in jedem zwanzigsten Unternehmen (5 Prozent) durch die Digitalisierung weniger motiviert als zuvor. Jedes zweite Unternehmen (55 Prozent) geht davon aus, dass künftig die klassischen Hierarchien im Unternehmen aufweichen.

Quelle: Bitkom

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Die Digitalisierung der Arbeitswelt führt nach Einschätzung der Wirtschaft zu mehr Wachstum und Innovation in Deutschland. 70 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich durch Home Office, den Einsatz externer Spezialisten sowie virtuelle Zusammenarbeit das Innovationstempo erhöhen wird. Zwei Drittel (65 Prozent) erwarten, dass die deutsche Wirtschaft dadurch stärker wachsen wird.

Quelle: Digitalisierung bietet Chancen für flexibles Arbeiten | BITKOM.
Grafik: Creative Commons License mastermindsro

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FSA style - flat as a pancake (Pawloske's Quick Shop)

„Über 40 Prozent der Seniorunternehmer finden nicht den passenden neuen Chef“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer […]. Noch dramatischer sei die Situation in der Industrie. „Hier kommen rein rechnerisch fünf Alt-Eigentümer auf einen möglichen Nachfolger.“ Der hohe Kapital- und Modernisierungsbedarf schrecke viele potentielle Nachfolger ab.

 

via  F.A.Z. | 40 Prozent der Unternehmer finden keinen Nachfolger.

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